Aktuelles von [U25] Emsland

UNGLAUBLICH: Über 3000 Fotos bei unserer Challenge eingegangen!

Wir haben ca. 3000 Botschaften für Menschen in Krisen gesammelt. Unglaublich, wie viele Posts unter dem Hashtag #dubistmirwichtig zu finden sind. Unglaublich, wie engagiert die Ehrenamtlichen von [U25] Deutschland am #Weltsuizidpräventionstag durch Berlin gelaufen sind, um Passanten nach ihrer Botschaft zu fragen. Wie viele intensive, emotionale aber auch amüsante Gespräche wir geführt haben!!

Unglaublich, dass wir jedes Jahr über 10.000 Menschen durch Suizid verlieren und so selten darüber sprechen. Dabei kann ein Gespräch Leben retten! Es gibt jeden Tag einen Grund #dubistmirwichtig zu sagen.

Vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung!!!!

Eine Auswahl der Bilder findet ihr im Clip unten und alle anderen Bilder auf http://www.u25-deutschland.de/dubistmirwichtig/

 

[U25]:peerTV – Youtube-Kanal

Unsere Kolleginnen und Kollegen von [U25] Freiburg haben einen sehenswerten Youtube-Kanal.

Reinschauen lohnt sich!

Beschreibung: „[U25]:peerTV ist ist ein Kanal von Jugendlichen für Jugendliche. Wir posten Videos mit Informationen rund um die Themen Krisen und Suizidalität, die viele hilfreiche Informationen und Tips enthalten, die euch in einer Krise helfen können. In der Regel veröffentlichen wir alle 2 Monate ein neues Video. Wir sind ehrenamtlich bei [U25] Freiburg engagiert und beraten und begleiten hier junge Menschen in Krisen und bei Suizidgedanken per Mail.“ (Quelle: [U25]:peerTV )

Herzlich Willkommen bei [U25] Emsland!

Am ersten Maiwochenende haben neun Peers mit der Ausbildung zum Online-Krisenbegleiter begonnen. In den nächsten Wochen und Monaten wird sich das Team auf ihre spätere Beratungsarbeit vorbereiten und lernen wie die Online-Beratung bei [U25] funktioniert, wie sie Emails formulieren und mit Krisen umgehen können.

Schön, dass ihr dabei seid!

13 Statements zur Netflix-Serie “Tote Mädchen lügen nicht”

Die Webseite  save.org hat 13 Statements veröffentlicht, die sich kritisch mit der Netflix-Serie “Tote Mädchen lügen nicht” auseinandersetzen. Unsere Kolleginnen von [U25] Berlin haben diese Statements übersetzen lassen, weil hier wichtige Aspekte genannt werden, auf die man achten sollte, wenn man die Serie schaut.
Vor allem auch, wenn Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, wie die Charaktere und die Serie viele Fragen bei Euch aufwirft, dann könnt ihr hier hoffentlich einige Antworten finden. Hier könnt ihr sie einsehen: 13 Statements

Serie „Tote Mädchen lügen nicht“

Die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ macht gerade ziemlich Furore im Netz.
Wir von [U25] Deutschland haben dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht: „Die Serie verpasst es, darauf zu verweisen, dass es möglich ist, Selbsttötungen zu verhindern und es eine Vielzahl von Hilfsangeboten gibt. (…) Gleichwohl begrüßen die Akteure des Projektes [U25], dass das Thema Suizid junger Menschen in die öffentliche Diskussion gerät. (…) Der Deutsche Caritasverband erhofft sich trotz der fragwürdigen Darstellung des Themas in der Serie einen wichtigen Diskurs und will Hilfsmöglichkeiten und notwendige Verbesserungen in diesem Bereich aufzeigen.“
Hier könnt ihr das gesamte Statement lesen:

Online-Beratung für Jugendliche in Suizidgefahr

Projekt [U25] im Emsland gestartet – Ehrenamtliche gesucht

Wer als junger Mensch mit dem Gedanken spielt, sich das Leben zu nehmen, findet meist nicht den Weg in eine klassische Beratungsstelle. Die Caritas im Emsland bietet deshalb jetzt eine anonyme Online-Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene in Krisensituationen und Suizidgefahr an. Das Besondere am Projekt [U25]: Die E-Mail-Beraterinnen und -Berater sind selbst unter 25 Jahre alt. Die Caritas sucht im Emsland noch Freiwillige zwischen 16 und 24 Jahren, die sich auf diese Weise ehrenamtlich engagieren möchten.

„[U25] bietet Jugendlichen die Möglichkeit sich ihre Sorgen, Ängste und Gedanken von der Seele zuschreiben, ohne dass sie für diese verurteilt werden“, sagt Katrin Warstat, [U25]-Teamleiterin beim Caritasverband für den Landkreis Emsland. Für junge Menschen sei ihre Peergroup, also gleichaltrige Freunde und Bekannte, die wichtigste Bezugsgruppe. „Darauf baut das Konzept von [U25] auf: Die Peerberater/innen hören zu, fragen nach und helfen dabei, Lösungen zu finden. Auf diesem Weg schenken sie Hoffnung und Mut.“

Intensive Ausbildung

Wer sich als junger Mensch im [U25]-Team engagieren möchte, wird auf diese Aufgabe intensiv vorbereitet. Die Ausbildung findet an zehn Terminen, verteilt über mehrere Monate, statt. Vermittelt werden zum Beispiel Fachwissen über Suizidalität, Krisen und psychische Störungen sowie Kompetenzen in der E-Mail-Beratung. Auch die spätere Beratungsarbeit beinhaltet eine enge Begleitung der Ehrenamtlichen. „Die Peers sind bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht als Einzelkämpfer unterwegs“, hebt Katrin Warstat hervor. „Ihnen steht ein Team aus anderen Freiwilligen und mir als Teamleiterin zur Seite.“ Alle zwei Wochen finden zudem Supervisionstreffen für Austausch und Reflexion statt. Das [U25]-Projekt im Emsland wird von der Glücksspirale, der VGH-Stiftung und der Klosterkammer unterstützt.

Mehr als 800 Hilfesuchende

In zehn deutschen Städten bietet der Deutsche Caritasverband das Projekt „[U25] Online-Suizidprävention“ inzwischen an. Gegründet wurde es 2002 vom Arbeitskreis Leben Freiburg. Hilfesuchende, die jünger als 25 Jahre sind, können sich anonym per E-Mail an die Peerberater/innen wenden. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 871 junge Menschen das Angebot in Anspruch genommen, noch ohne die neuen Standorte Emsland und Nürnberg. Eingehende E-Mails werden deutschlandweit und nicht regional zugeordnet von den Peerberater/innen bearbeitet.

Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren, die sich im [U25]-Team im Emsland engagieren möchten, können sich bei Katrin Warstat unter Tel. 0591 80062 32 oder per E-Mail an kwarstat@caritas-os.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.u25-emsland.de.

Ansprechpartnerin: Katrin Warstat, Projekt [U25] Online Suizidprävention, Caritasverband für den Landkreis Emsland, Tel. 0591 80062 32 (ab April: 0591 80062 309), kwarstat@caritas-os.de

Gefördert von:

  • VGH-Stiftung
  • GlücksSpirale
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